Am Freitag den 29. und am Samstag den 30. Mai hatten wir wieder die Gelegenheit Kinderferientage durchzuführen. Es waren ca. 40-50 Kinder im Alter von 3-15 Jahren anwesend. Diese Tage standen unter einem bestimmten Thema:“ Der breite und der schmale Weg.“

Freitagvormittag haben die Kinder die Geschichte über Noah und den Bau der Arche gehört. Gott hatte für den Bau der Arche einen genauen Plan, den Noah auch ganz exakt nach Gottes Anleitung ausgeführt hatte. Der Zielgedanke letztendlich war, dass die Arche die einzige Möglichkeit und der einzige Weg der Errettung war vor der Sintflut. Bezugnehmend auf den breiten und den schmalen Weg, ist Jesus und das Durchgehen durch die enge Pforte der einzige Weg der Errettung.  Nur dieser eine schmale Weg führt zum Himmel. Jesus selbst sagte einmal: „Gehet ein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit und der Weg ist breit, der zur Verdammnis abführet; und ihrer sind viele, die darauf wandeln. Und die Pforte ist eng und der Weg ist schmal, der zum Leben führet; und wenige sind ihrer, die ihn finden.“ (Matthäus 7,13+14). In Johannes 10,9 sagt Jesus wieder: „Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich eingeht, so wird er errettet werden.“

Am Nachmittag hatten wir mit den Kindern - aufgeteilt in einzelnen  Altersgruppen -  ein Bild vom breiten und schmalen Weg betrachtet und besprochen, an dem man deutlich sehen  konnte, wer der König von den jeweiligen  Wegen ist. Der Teufel ist der König von dem breiten Weg und Gott der König von dem schmalen Weg. Gemeinsam wurden auch die Eigenschaften der Könige verglichen. Der Teufel ist gemein, betrügerisch und hat keine Liebe zu den Menschen. Er hält sie gefangen in ihren Süchten und  will nie das Beste für die Menschen. Gott dagegen ist ein Gott, der die Menschen liebt. Er versteht und hilft gerne,  zwingt niemanden zu etwas, hält sein Wort und hört unsere Gebete. Wir Menschen sind Gott nicht egal. Er hilft uns aus allen Schwierigkeiten heraus, wenn wir Ihn darum bitten. Weiter wurde noch auf die Lebensweise auf den einzelnen Wegen (die Werke) und deren Folgen eingegangen. 

 

Am nächsten Tag gab es nochmal eine Gruppenarbeit.  Da ging es jetzt um die Ziele der beiden Wege, also um Himmel und Hölle. Diese zwei Ziele wurden miteinander verglichen. Im Himmel ist es schön und  hell. Dort herrschen Frieden, Liebe, Freude und Glück.  Es gibt dort kein Streit und Hass, sowie Schmerzen und Krankheiten. Das schönste ist, dass wir im Himmel  Jesus von Angesicht zu Angesicht sehen werden.  Dabei hört die Zeit dort niemals auf und man hat es  für immer gut. In der Hölle dagegen  herrscht ewige Qual und Verlorenheit. Es ist dort dunkel und schrecklich. Die Bibel spricht von einem sehr schlimmen Ort - viel schlimmer als man es sich vorstellen kann. Auch in der Hölle hört die Zeit niemals auf und somit auch nie die Schmerzen und Qualen. Es wurde auch betrachtet, wie man auf einen der beiden Wege kommen kann und wie man auf dem schmalen Weg bleiben kann.

 

An beiden Nachmittagen blieb den Kindern Zeit zum Spielen, Malen und Basteln.

 

Jeden Tag wurde ein leckeres Mittagessen serviert und zwischendurch wurden den Kindern zur Stärkung Obst und Kekse bereitgestellt.

 

Passend zum Thema  haben wir mit den Kindern  ein Lied eingeübt, welches wir  am Sonntag darauf im Gottesdienst  vortrugen: Ich geh‘ den schmalen Lebensweg.

Dieses Lied schrieb Katharina Görtz, nachdem sie von ihrem Vater gezwungen worden ist, das Haus  wegen ihrem Glauben an Jesus zu verlassen. Es muss ungefähr im Jahre 1895 gewesen sein, wo sie sich als einzige von ihrer Familie bekehrt hatte. Sie war damals 18 Jahre alt. Mehrmals wurde sie von ihrem Vater zur Rede gestellt, dass sie ihren Glauben aufgeben sollte. Irgendwann sagte er: „Entweder du gehorchst mir, oder du verlässt das Haus!“ Sie versprach ihrem Vater in allen Dingen zu gehorchen, aber wenn es um Jesus ging, so musste sie Gott mehr gehorchen.  So kam es, dass sie das Haus verlassen musste. Nachdem sie sich nach einer Weile weinend auf einen Steinhaufen setzte und sich im Gebet beruhigt hatte, nahm sie ein Blatt Papier, einen Stift und fing an zu schreiben:

Ich geh den Schmalen Lebensweg, den Jesus selbst gebahnt;

den einzgen Weg, der sicher führt, zum höhren, bessren Land.

Ich geh den schmalen Lebensweg, ob jeder untreu wird,

den Weg, von dem geschrieben steht, dass selbst ein Tor nicht irrt.

Ich geh den schmalen Lebensweg, wenn auch verlassen hier,

so bin ich dennoch nicht allein; mein Jesus bleibt bei mir.

Ich geh den schmalen Lebensweg durch Trübsal, Leid und Not;

mit Gottes Hilfe, Gnad‘ und Kraft gehorsam bis zu Tod.

Ich geh den schmalen Lebensweg getreu durch Spott und Hohn,

bis Jesus mich einst zu sich ruft, wo mir dann wird der Lohn

 

Bezüglich des Wetters hat Gott unsere Gebete und das der Kinder wunderbar erhört.  Immer dann, wenn die freie Zeit zum Spielen da war, hatte es aufgehört zu regnen. Gott gebührt dafür der Lob und Dank!

Wir wünschen und beten, dass die Kinder schon früh erkennen könnten, dass der schmale Weg der schönste und sicherste Weg ist und dass nur dieser Weg durch Jesus Freude und Lebenssinn bietet.

 

Von den Sonntagschullehrern

 


Einige Fotos


 
 
 
 
 

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